Bayer Quartalsmitteilung Q1 2026
Kennzahlen Crop Science

 

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

in Mio. €

 

Q1 2025

 

Q1 2026

 

nominal

 

wpb.

Umsatzerlöse

 

7.580

 

7.558

 

–0,3

 

6,8

Umsatz­veränderungen1

 

 

 

 

 

 

 

 

Menge

 

–3,0 %

 

6,0 %

 

 

 

 

Preis

 

–0,3 %

 

0,8 %

 

 

 

 

Währung

 

–0,8 %

 

–7,1 %

 

 

 

 

Portfolio

 

0,0 %

 

0,0 %

 

 

 

 

Umsatzerlöse nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa/Nahost/Afrika

 

2.094

 

1.998

 

–4,6

 

–2,2

Nordamerika

 

3.869

 

4.087

 

5,6

 

16,6

Asien/Pazifik

 

571

 

511

 

–10,5

 

–1,2

Lateinamerika

 

1.046

 

962

 

–8,0

 

–7,3

EBITDA1

 

2.157

 

3.065

 

42,1

 

 

Sondereinflüsse1

 

–401

 

51

 

 

 

 

EBITDA vor Sondereinflüssen1

 

2.557

 

3.014

 

17,9

 

 

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1

 

33,7 %

 

39,9 %

 

 

 

 

EBIT1

 

1.386

 

2.277

 

64,3

 

 

Sondereinflüsse1

 

–401

 

46

 

 

 

 

EBIT vor Sondereinflüssen1

 

1.786

 

2.231

 

24,9

 

 

Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit

 

–2.406

 

–2.354

 

.

 

 

Kapitalflusswirksame Investitionen

 

164

 

196

 

19,5

 

 

Forschungs- und Entwicklungskosten2

 

616

 

533

 

–13,5

 

 

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

2

Nach Sondereinflüssen und Abschreibungen/Wertminderungen

1. Quartal 2026

Umsatzerlöse

Im 1. Quartal 2026 lag der Umsatz von Crop Science bei 7.558 Mio. € (wpb. +6,8 %). Dies war im Wesentlichen auf signifikante Zuwächse durch eine lizenzvertragliche Einigung im Bereich Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften sowie auf ein starkes Wachstum bei Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften zurückzuführen. Demgegenüber war unser Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln in einem schwierigen Marktumfeld rückläufig.

  • Im Bereich Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften erzielten wir ein erfreuliches Wachstum in allen Regionen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs unser Geschäft aufgrund höherer Absatzmengen zum Saisonstart in Nordamerika. Zudem steigerten wir die Umsätze in den Regionen Europa/Nahost/Afrika und Lateinamerika aufgrund einer starken Produktperformance und unserer erfolgreichen Vertriebsstrategie deutlich.

  • Bei den Herbiziden verzeichneten wir bei unseren nicht glyphosathaltigen Produkten rückläufige Umsätze, die insbesondere auf Mengenrückgänge in den Regionen Europa/Nahost/Afrika sowie Asien/Pazifik zurückzuführen sind. Das Geschäft mit unseren glyphosathaltigen Produkten lag in Nordamerika sowie in der Region Europa/Nahost/Afrika erheblich unter dem Vorjahr, da Käufe zurückgestellt wurden.

  • Bei den Fungiziden verzeichneten wir merkliche Rückgänge, wobei sich v. a. schwierige Marktbedingungen in Lateinamerika sowie geringere Umsätze in der Region Europa/Nahost/Afrika negativ auswirkten.

  • Im Bereich Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften steigerten wir den Umsatz primär in Nordamerika durch die oben genannte lizenzvertragliche Einigung sowie aufgrund einer Erholung der Preise infolge der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte signifikant. Auch in Lateinamerika verzeichneten wir ein starkes Wachstum durch höhere Absatzmengen.

  • Bei den Insektiziden gingen die Umsätze insbesondere durch das herausfordernde Marktumfeld in Lateinamerika zurück. Demgegenüber konnten wir das Absatzvolumen aufgrund gestiegener Nachfrage in den Regionen Europa/Nahost/Afrika und Asien/Pazifik erhöhen.

  • Das Geschäft mit Gemüsesaatgut war v. a. durch Nachfrageverschiebungen in die Folgequartale und reduzierte Anbauflächen deutlich rückläufig.

  • In der Berichtseinheit Baumwollsaatgut war unser Umsatz im Wesentlichen durch merkliche Mengenrückgänge in Nordamerika belastet, die durch eine Erholung der Preise nach der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte nicht kompensiert werden konnten.

  • In der Berichtseinheit Sonstige wuchs unser Geschäft im Bereich Rapssaatgut durch Mengensteigerungen erheblich, die auf den erwarteten Ausbau des Marktanteils zurückzuführen sind.

Umsatzerlöse nach strategischen Geschäftseinheiten

 

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

in Mio. €

 

Q1 2025

 

Q1 2026

 

nominal

 

wpb.

Crop Science

 

7.580

 

7.558

 

–0,3

 

6,8

Maissaatgut und Pflanzen­eigenschaften

 

3.189

 

3.151

 

–1,2

 

7,1

Herbizide

 

1.594

 

1.367

 

–14,2

 

–10,2

davon glyphosathaltige Produkte

 

591

 

478

 

–19,1

 

–15,1

Fungizide

 

916

 

792

 

–13,5

 

–10,7

Sojabohnensaatgut und Pflanzen­eigenschaften

 

522

 

972

 

86,2

 

106,3

Insektizide

 

387

 

336

 

–13,2

 

–8,3

Gemüsesaatgut

 

192

 

161

 

–16,1

 

–12,4

Baumwollsaatgut

 

232

 

183

 

–21,1

 

–14,7

Sonstige

 

548

 

596

 

8,8

 

14,9

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science stieg im 1. Quartal 2026 um 17,9 % auf 3.014 Mio. € (Vorjahr: 2.557 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf das starke Wachstum im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften für Sojabohnen und Mais sowie niedrigere Herstellungskosten durch unsere Effizienzprogramme zurückzuführen. Gegenläufig verzeichneten wir negative Währungseffekte in Höhe von 277 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €). Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um 6,2 Prozentpunkte auf 39,9 %.

Im 1. Quartal 2026 betrug das EBIT 2.277 Mio. € (Vorjahr: 1.386 Mio. €). Hierin enthalten sind per saldo Sondererträge in Höhe von 46 Mio. € (Vorjahr: Sonderaufwendungen in Höhe von 401 Mio. €), die im Wesentlichen Effekte aus der Zinssatzänderung bei unseren Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten betreffen.

Sondereinflüsse1 Crop Science

in Mio. €

 

EBIT
Q1 2025

 

EBIT
Q1 2026

 

EBITDA
Q1 2025

 

EBITDA
Q1 2026

Restrukturierung

 

–22

 

–54

 

–22

 

–49

Rechtsfälle/Rechtliche Risiken

 

–379

 

100

 

–379

 

100

Summe Sondereinflüsse

 

–401

 

46

 

–401

 

51

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns