Geschäftsbericht 2025

Geschäftsentwicklung Bayer-Konzern

Geschäftsentwicklung Bayer-Konzern

 

 

 

 

 

 

Veränderung in %

 

 

 

 

 

Veränderung in %

in Mio. €

 

Q4 2024

 

Q4 2025

 

nominal

 

wpb.

 

2024

 

2025

 

nominal

 

wpb.

Umsatzerlöse

 

11.729

 

11.438

 

–2,5

 

2,9

 

46.606

 

45.575

 

–2,2

 

1,1

Umsatz­veränderungen1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menge

 

–0,3 %

 

3,7 %

 

 

 

 

 

0,0 %

 

2,1 %

 

 

 

 

Preis

 

0,4 %

 

–0,8 %

 

 

 

 

 

0,7 %

 

–1,0 %

 

 

 

 

Währung

 

–1,2 %

 

–5,9 %

 

 

 

 

 

–2,9 %

 

–3,7 %

 

 

 

 

Portfolio

 

0,0 %

 

0,5 %

 

 

 

 

 

0,0 %

 

0,4 %

 

 

 

 

Umsatz­erlöse nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa/Nahost/Afrika

 

2.969

 

2.869

 

–3,4

 

–3,1

 

13.980

 

13.501

 

–3,4

 

–3,5

Nordamerika

 

3.994

 

4.054

 

1,5

 

10,5

 

16.477

 

16.725

 

1,5

 

5,1

Asien/Pazifik

 

2.155

 

1.782

 

–17,3

 

–10,1

 

8.071

 

7.518

 

–6,9

 

–2,8

Lateinamerika

 

2.611

 

2.733

 

4,7

 

8,7

 

8.078

 

7.831

 

–3,1

 

4,7

EBITDA1

 

1.901

 

–2.537

 

.

 

 

 

8.712

 

1.708

 

–80,4

 

 

Sonder­einflüsse1

 

–449

 

–4.505

 

 

 

 

 

–1.411

 

–7.961

 

 

 

 

EBITDA vor Sonder­einflüssen1

 

2.349

 

1.968

 

–16,2

 

 

 

10.123

 

9.669

 

–4,5

 

 

EBITDA-Marge vor Sonder­einflüssen1

 

20,0 %

 

17,2 %

 

 

 

 

 

21,7 %

 

21,2 %

 

 

 

 

EBIT1

 

134

 

–2.871

 

.

 

 

 

–71

 

–1.077

 

.

 

 

Sondereinflüsse1

 

–722

 

–3.553

 

 

 

 

 

–5.507

 

–6.185

 

 

 

 

EBIT vor Sonder­einflüssen1

 

855

 

682

 

–20,2

 

 

 

5.436

 

5.108

 

–6,0

 

 

Finanzergebnis

 

–615

 

–501

 

.

 

 

 

–2.263

 

–2.052

 

.

 

 

Konzernergebnis (aus fortzufüh­rendem und nicht fortgeführtem Geschäft)

 

–335

 

–3.757

 

.

 

 

 

–2.552

 

–3.620

 

.

 

 

Ergebnis je Aktie aus fortzufüh­rendem und nicht fortgeführtem Geschäft (in €)

 

–0,34

 

–3,82

 

.

 

 

 

–2,60

 

–3,68

 

.

 

 

Bereinigtes Ergebnis je Aktie1 aus fortzufüh­rendem Geschäft (in €)

 

1,05

 

0,62

 

–41,0

 

 

 

5,05

 

4,91

 

–2,8

 

 

Cashflows aus operativer Geschäfts­tätigkeit (aus fortzufüh­rendem und nicht fortgeführtem Geschäft)

 

4.997

 

4.202

 

–15,9

 

 

 

7.368

 

5.930

 

–19,5

 

 

Free Cashflow1

 

3.312

 

2.891

 

–12,7

 

 

 

3.107

 

2.084

 

–32,9

 

 

Nettofinanzverschuldung (Stichtag)

 

32.626

 

29.843

 

–8,5

 

 

 

32.626

 

29.843

 

–8,5

 

 

Kapital­flusswirksame Investitionen (aus fortzufüh­rendem und nicht fortgeführtem Geschäft)

 

1.099

 

798

 

–27,4

 

 

 

2.778

 

2.487

 

–10,5

 

 

Forschungs- und Entwicklungs­kosten

 

1.725

 

1.405

 

–18,6

 

 

 

6.209

 

5.769

 

–7,1

 

 

Ab­schrei­bungen, Wert­minderungen, Wert­aufholungen

 

1.767

 

334

 

–81,1

 

 

 

8.783

 

2.785

 

–68,3

 

 

Beschäftigte (Stichtag)2

 

92.815

 

88.078

 

–5,1

 

 

 

92.815

 

88.078

 

–5,1

 

 

Personal­aufwand (einschließlich Alters­versorgung und Re­struk­turierungs­maß­nahmen)

 

3.216

 

3.100

 

–3,6

 

 

 

12.451

 

11.725

 

–5,8

 

 

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

2

Beschäftigte auf Vollzeitkräfte umgerechnet

Umsatz

Der Umsatz des Bayer-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2025 wpb. um 1,1 % auf 45.575 Mio. € (nominal –2,2 %), davon entfielen 2.584 Mio. € auf Deutschland. Wir verzeichneten erhebliche negative Währungseffekte von 1.742 Mio. €.

Der Umsatz von Crop Science wuchs wpb. um 1,1 % auf 21.622 Mio. €, dies war primär auf das deutliche Wachstum unseres Geschäfts mit Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften zurückzuführen, wodurch die negativen regulatorischen Auswirkungen in den USA und in Europa mehr als kompensiert wurden. Der Umsatz von Pharmaceuticals stieg um wpb. 1,7 % auf 17.829 Mio. €. Weiteren signifikanten Zuwächsen bei unseren Produkten Nubeqa™ und Kerendia™ sowie Umsatzerhöhungen mit unserem Radiologie-Geschäft und der Mirena™-Produktfamilie standen Rückgänge v. a. bei Xarelto™ und Eylea™ gegenüber. Der Umsatz von Consumer Health lag mit 5.802 Mio. € (wpb. –0,1 %) auf dem Niveau des Vorjahres. Während sich die Kategorien Magen-Darm-Gesundheit, Dermatologie sowie Schmerz und Kardio positiv entwickelten, verzeichneten wir bei Nahrungsergänzungsmitteln und Allergie und Erkältung Rückgänge. In der Überleitung sank der Umsatz um wpb. 6,5 % auf 322 Mio. €.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Bayer-Konzerns sank auf 9.669 Mio. € (Vorjahr: 10.123 Mio. €; –4,5 %). Hierin enthalten waren negative Währungseffekte in Höhe von 491 Mio. €, die alle Divisionen betrafen. Bei Crop Science sank das EBITDA vor Sondereinflüssen um 3,2 % auf 4.188 Mio. € (Vorjahr: 4.325 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf höhere Aufwendungen für das konzernweite Short-Term-Incentive (STI)-Programm aufgrund einer höheren Zielerreichung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, positiv wirkten sich hingegen unsere Effizienzprogramme aus. Bei Pharmaceuticals sank das EBITDA vor Sondereinflüssen um 4,2 % auf 4.525 Mio. € (Vorjahr: 4.722 Mio. €), maßgeblich bedingt durch gestiegene Vertriebskosten für die Vermarktung unserer neuen Produkte sowie höhere Investitionen in F&E-Aktivitäten. Bei Consumer Health verringerte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,8 % auf 1.341 Mio. € (Vorjahr: 1.366 Mio. €), dies war v. a. auf die negativen Währungseffekte zurückzuführen, welche wir durch unser kontinuierliches Kosten- und Preismanagement teilweise ausgleichen konnten. In der Überleitung betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen –385 Mio. € (Vorjahr: –290 Mio. €), insbesondere aufgrund höherer Aufwendungen für das konzernweite Long-Term-Incentive (LTI)-Programm.

Das EBITDA betrug im Berichtsjahr 1.708 Mio. € (Vorjahr: 8.712 Mio. €). Der Rückgang war neben den bereits genannten Effekten im Wesentlichen auf höhere Sonderaufwendungen zurückzuführen.

Die Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen führten per saldo zu einem Aufwand von 2.785 Mio. € (Vorjahr: 8.783 Mio. €), wovon 984 Mio. € (Vorjahr: 6.636 Mio. €) auf immaterielle Vermögenswerte und 1.801 Mio. € (Vorjahr 2.147 Mio. €) auf Sachanlagen entfielen. Die Wertminderungen und Wertaufholungen führten in Summe zu einem Ertrag von 1.379 Mio. € (Vorjahr: Aufwand von 4.735 Mio. €). Davon entfiel per saldo ein Ertrag von 1.580 Mio. € (Vorjahr: Aufwand von 4.184 Mio. €) auf immaterielle Vermögenswerte. Die Wertminderungen und Wertaufholungen betrafen mit einem Ertrag von per saldo 1.628 Mio. € im Wesentlichen die Division Crop Science.

Wertaufholungen in Höhe von per saldo 1.791 Mio. € (Vorjahr: Wertminderungen von per Saldo 4.096 Mio. €) sowie beschleunigte Abschreibungen in Höhe von 13 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €) wurden als Sondereinflüsse erfasst.

Das EBIT vor Sondereinflüssen verringerte sich um 6,0 % auf 5.108 Mio. € (Vorjahr: 5.436 Mio. €). Das EBIT lag 2025 bei –1.077 Mio. € (Vorjahr: –71 Mio. €). Darin enthalten waren per saldo Sonderaufwendungen in Höhe von 6.185 Mio. € (Vorjahr: 5.507 Mio. €). Diese resultierten hauptsächlich aus Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten.

Zur Ermittlung von EBIT und EBITDA vor Sondereinflüssen haben wir folgende Sondereffekte berücksichtigt:

Sondereinflüsse1 nach Kategorien

in Mio. €

 

EBIT
Q4 2024

 

EBIT
Q4 2025

 

EBIT
2024

 

EBIT
2025

 

EBITDA
Q4 2024

 

EBITDA
Q4 2025

 

EBITDA
2024

 

EBITDA
2025

Summe Sondereinflüsse

 

–722

 

–3.553

 

–5.507

 

–6.185

 

–449

 

–4.505

 

–1.411

 

–7.961

Restrukturierung

 

–532

 

–222

 

–1.327

 

–621

 

–533

 

–212

 

–1.323

 

–595

davon in der Überleitung

 

–136

 

–30

 

–301

 

–45

 

–137

 

–30

 

–301

 

–45

Desinvestitionen/Betriebsstilllegungen

 

–10

 

63

 

–54

 

60

 

–10

 

63

 

–13

 

60

Rechtsfälle/Rechtliche Risiken

 

16

 

–4.415

 

–213

 

–7.455

 

16

 

–4.415

 

–213

 

–7.455

davon in der Überleitung

 

–6

 

–1.125

 

–271

 

–1.937

 

–6

 

–1.125

 

–271

 

–1.937

Wertminderung/Wertaufholung2

 

–274

 

962

 

–4.051

 

1.802

 

 

 

 

Sonstiges

 

78

 

59

 

138

 

29

 

78

 

59

 

138

 

29

1

Zur Definition siehe A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

2

Sofern diese nicht bereits in den anderen Sondereinfluss-Kategorien enthalten sind

Bereinigtes Konzernergebnis

Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie lag mit 4,91 € unter dem Vorjahr (Vorjahr: 5,05 €; –2,8 %). Dies war im Wesentlichen durch den Ergebnisrückgang in den Divisionen Pharmaceuticals und Crop Science bedingt, positiv wirkte sich das verbesserte Finanzergebnis aus.

Das Ergebnis je Aktie (gesamt) betrug im Berichtsjahr –3,68 € (Vorjahr: –2,60 €). Die Differenz zum bereinigten Konzernergebnis je Aktie erklärt sich v. a. durch die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten.

Bereinigtes Ergebnis je Aktie „Core EPS“1

in Mio. €

 

Q4 2024

 

Q4 2025

 

2024

 

2025

EBIT1 (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung)

 

134

 

–2.871

 

–71

 

–1.077

Abschreibungen/Wertminderungen/Wertaufholungen von Geschäfts- oder Firmenwerten und sonstigen immateriellen Vermögenswerten

 

928

 

–192

 

6.636

 

985

Wertminderungen (+)/Wertaufholungen (–) von Sachanlagen und in den Sondereinflüssen enthaltene beschleunigte Abschreibungen

 

442

 

113

 

557

 

213

Sonderaufwendungen (+)/Sondererträge (–) (ohne Abschreibungen/Wertminderungen/Wertaufholungen)

 

448

 

4.505

 

1.411

 

7.961

„Core EBIT“1

 

1.952

 

1.555

 

8.533

 

8.082

Finanzergebnis (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung)

 

–615

 

–501

 

–2.263

 

–2.052

Sonderaufwendungen (+)/Sondererträge (–) Finanzergebnis2

 

142

 

101

 

412

 

505

Ertragsteuern (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung)

 

153

 

–378

 

–212

 

–466

Steuereffekte bezogen auf Abschreibungen/Wertminderungen/Wertaufholungen und Sondereinflüsse

 

–594

 

–158

 

–1.481

 

–1.222

Ergebnis nach Ertragsteuern auf nicht beherrschende Anteile entfallend (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung)

 

–7

 

–7

 

–6

 

–25

Auf andere Gesellschafter entfallender Anteil der oben dargestellten Anpassungen

 

–1

 

–1

 

–17

 

–3

Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft

 

1.030

 

611

 

4.966

 

4.819

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. Stück

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien

 

982,42

 

982,42

 

982,42

 

982,42

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in €

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereinigtes Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft „Core EPS“1

 

1,05

 

0,62

 

5,05

 

4,91

1

Zur Definition siehe A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

2

Darin enthalten sind insbesondere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsfällen/Rechtlichen Risiken.

Personalaufwand und Beschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten des Bayer-Konzerns sank im Stichtagsvergleich um 5,1 % auf 88.078 (Vorjahr: 92.815). Der Personalaufwand reduzierte sich um 5,8 % auf 11.725 Mio. € (Vorjahr: 12.451 Mio. €). Die erheblichen Einsparungen aus der Personalreduktion sowie geringere Aufwendungen für unsere Restrukturierungsprogramme überwogen hierbei höhere Aufwendungen für die konzernweiten Incentive-Programme.

Übrige Ergebnisgrößen Bayer-Konzern

Gewinn- und Verlustrechnung Bayer-Konzern (Kurzfassung)

in Mio. €

 

Q4 2024

 

Q4 2025

 

Verände­rung in %

 

2024

 

2025

 

Verände­rung in %

Umsatzerlöse

 

11.729

 

11.438

 

–2,5

 

46.606

 

45.575

 

–2,2

Herstellungskosten

 

–5.723

 

–4.501

 

–21,4

 

–21.270

 

–18.797

 

–11,6

Vertriebskosten

 

–3.599

 

–3.435

 

–4,6

 

–13.364

 

–12.549

 

–6,1

Forschungs- und Entwicklungskosten

 

–1.725

 

–1.405

 

–18,6

 

–6.209

 

–5.769

 

–7,1

Allgemeine Verwaltungskosten

 

–736

 

–617

 

–16,2

 

–2.574

 

–2.160

 

–16,1

Sonstige betriebliche Aufwendungen (–) und Erträge (+)

 

188

 

–4.351

 

.

 

–3.260

 

–7.377

 

126,3

EBIT1

 

134

 

–2.871

 

.

 

–71

 

–1.077

 

.

Finanzergebnis

 

–615

 

–501

 

–18,5

 

–2.263

 

–2.052

 

–9,3

Ergebnis vor Ertragsteuern

 

–481

 

–3.372

 

.

 

–2.334

 

–3.129

 

34,1

Ertragsteuern

 

153

 

–378

 

.

 

–212

 

–466

 

119,8

Ergebnis nach Ertragsteuern aus fortzuführendem Geschäft

 

–328

 

–3.750

 

.

 

–2.546

 

–3.595

 

41,2

Ergebnis nach Ertragsteuern (gesamt)

 

–328

 

–3.750

 

.

 

–2.546

 

–3.595

 

41,2

davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend

 

7

 

7

 

 

6

 

25

 

.

davon auf die Aktionäre der Bayer AG entfallend (Konzernergebnis)

 

–335

 

–3.757

 

.

 

–2.552

 

–3.620

 

41,8

1

Zur Definition siehe A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

Funktionskosten

Die im EBIT und EBITDA berücksichtigten Sondereffekte verteilten sich wie folgt auf die Funktionskosten:

Sondereinflüsse1 nach Funktionskosten

in Mio. €

 

EBIT
Q4 2024

 

EBIT
Q4 2025

 

EBIT
2024

 

EBIT
2025

 

EBITDA
Q4 2024

 

EBITDA
Q4 2025

 

EBITDA
2024

 

EBITDA
2025

Summe Sondereinflüsse

 

–722

 

–3.553

 

–5.507

 

–6.185

 

–449

 

–4.505

 

–1.411

 

–7.961

Herstellungskosten

 

–481

 

500

 

–1.069

 

770

 

–201

 

–73

 

–439

 

–270

Vertriebskosten

 

–62

 

26

 

–361

 

200

 

–96

 

–74

 

–276

 

–151

Forschungs- und Entwicklungskosten

 

–101

 

254

 

–349

 

266

 

–74

 

–25

 

–235

 

–119

Allgemeine Verwaltungskosten

 

–164

 

–38

 

–390

 

–54

 

–163

 

–38

 

–390

 

–54

Sonstige betriebliche Erträge (+)/Aufwendungen (–)

 

86

 

–4.295

 

–3.338

 

–7.367

 

85

 

–4.295

 

–71

 

–7.367

1

Zur Definition siehe A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

Die Herstellungskosten lagen im Berichtsjahr unter dem Vorjahresniveau mit einer Veränderung um –11,6 % auf 18.797 Mio. €. Der Anteil am Gesamtumsatz ist auf 41,2 % (Vorjahr: 45,6 %) gesunken. Bereinigt um Sondereinflüsse und Währungseffekte stiegen die Herstellungskosten um 2,6 %. Dieser Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Division Pharmaceuticals und ist insbesondere auf höhere Absatzmengen zurückzuführen.

Die Vertriebskosten sanken um 6,1 % auf 12.549 Mio. €. Der Vertriebskostenanteil betrug 27,5 % (Vorjahr: 28,7 %) vom Umsatz. Bereinigt um Sondereinflüsse und Währungseffekte stiegen die Vertriebskosten leicht und lagen somit um 1,0 % über dem Vorjahr.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) sanken um 7,1 % auf 5.769 Mio. €. Bezogen auf den Umsatz ergab sich eine F&E-Quote von 12,7 % (Vorjahr: 13,3 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Sonderaufwendungen bei der Division Crop Science zurückzuführen. Bereinigt um Sondereinflüsse und Währungseffekte stiegen die F&E-Kosten um 5,2 %, v. a. durch Investitionen in die frühe Forschung und in unsere Zell- und Gentherapie- sowie Chemoproteomik-Technologien.

Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken um 16,1 % auf 2.160 Mio. €. Der Anteil der allgemeinen Verwaltungskosten am Gesamtumsatz sank auf 4,7 % (Vorjahr: 5,5 %). Bereinigt um Sondereinflüsse und Währungseffekte lagen die allgemeinen Verwaltungskosten mit einer Veränderung von –0,2 % auf Vorjahresniveau.

Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen erhöhte sich auf –7.377 Mio. € (Vorjahr: –3.260 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf höhere Sondereinflüsse zurückzuführen.

Insgesamt erhöhten sich alle Funktionskosten durch gestiegene Aufwendungen für die konzernweiten Incentive-Programme.

Finanzergebnis und Ergebnis vor Steuern

Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von –2.052 Mio. € (Vorjahr: –2.263 Mio. €) lag das Ergebnis vor Ertragsteuern bei –3.129 Mio. € (Vorjahr: –2.334 Mio. €). Das verbesserte Finanzergebnis ist im Wesentlichen auf die Entwicklung des Beteiligungsergebnisses sowie geringere Aufwendungen für die Aufzinsung diskontierter Rückstellungen zurückzuführen.

Finanzergebnis1

in Mio. €

 

Q4 2024

 

Q4 2025

 

2024

 

2025

Beteiligungsergebnis

 

–66

 

–32

 

–163

 

–26

Zinsergebnis

 

–347

 

–310

 

–1.425

 

–1.458

Sonstige finanzielle Aufwendungen und Erträge

 

–202

 

–159

 

–675

 

–568

davon Aufzinsung diskontierter Rückstellungen

 

–104

 

–82

 

–412

 

–336

davon Kursergebnis

 

–76

 

–69

 

–203

 

–169

davon übrige Aufwendungen und Erträge

 

–22

 

–8

 

–60

 

–63

Gesamt

 

–615

 

–501

 

–2.263

 

–2.052

davon Sondereinflüsse (netto)

 

–142

 

–101

 

–412

 

–505

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Nähere Erläuterungen zum Finanzergebnis werden in der Anhangangabe [10] gegeben.

Ertragsteueraufwand

Der Ertragsteueraufwand belief sich auf 466 Mio. € (Vorjahr: 212 Mio. €). Die laufenden Ertragsteueraufwendungen erhöhten sich um 50 Mio. €, während sich die Steuererträge aus dem Ansatz latenter Steuern für temporäre Differenzen, Verlustvorträge, nicht genutzte Steuergutschriften und Zinsvorträge insgesamt um 204 Mio. € verringerten.

Konzernergebnis

Nach Abzug eines Ertragsteueraufwands sowie unter Berücksichtigung von Anteilen anderer Gesellschafter ergab sich für das Jahr 2025 ein Konzernergebnis von –3.620 Mio. € (Vorjahr: –2.552 Mio. €).