Kennzahlen Crop Science

 

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

in Mio. €

 

Q2 2025

 

Q2 2026

 

nominal

 

wpb.

 

H1 2025

 

H1 2026

 

nominal

 

wpb.

Umsatzerlöse

 

4.788

 

4.910

 

2,5

 

3,5

 

12.368

 

12.468

 

0,8

 

5,5

Umsatz­veränderungen1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menge

 

0,3 %

 

2,6 %

 

 

 

 

 

–1,7 %

 

4,6 %

 

 

 

 

Preis

 

1,9 %

 

0,9 %

 

 

 

 

 

0,5 %

 

0,9 %

 

 

 

 

Währung

 

–6,1 %

 

–0,7 %

 

 

 

 

 

–2,8 %

 

–4,6 %

 

 

 

 

Portfolio

 

0,0 %

 

–0,3 %

 

 

 

 

 

0,0 %

 

–0,1 %

 

 

 

 

Umsatzerlöse nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa/Nahost/Afrika

 

1.021

 

1.056

 

3,4

 

3,3

 

3.115

 

3.054

 

–2,0

 

–0,4

Nordamerika

 

2.262

 

2.269

 

0,3

 

3,4

 

6.131

 

6.356

 

3,7

 

11,7

Asien/Pazifik

 

598

 

620

 

3,7

 

9,5

 

1.169

 

1.131

 

–3,3

 

4,3

Lateinamerika

 

907

 

965

 

6,4

 

0,1

 

1.953

 

1.927

 

–1,3

 

–3,9

EBITDA1

 

–564

 

861

 

.

 

 

 

1.593

 

3.926

 

146,5

 

 

Sondereinflüsse1

 

–1.256

 

–41

 

 

 

 

 

–1.657

 

10

 

 

 

 

EBITDA vor Sondereinflüssen1

 

693

 

902

 

30,2

 

 

 

3.250

 

3.916

 

20,5

 

 

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1

 

14,5 %

 

18,4 %

 

 

 

 

 

26,3 %

 

31,4 %

 

 

 

 

EBIT1

 

–414

 

144

 

.

 

 

 

972

 

2.421

 

149,1

 

 

Sondereinflüsse1

 

–417

 

–54

 

 

 

 

 

–818

 

–8

 

 

 

 

EBIT vor Sondereinflüssen1

 

4

 

198

 

.

 

 

 

1.790

 

2.429

 

35,7

 

 

Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit

 

634

 

582

 

–8,2

 

 

 

–1.772

 

–1.772

 

.

 

 

Kapitalflusswirksame Investitionen

 

204

 

268

 

31,4

 

 

 

368

 

464

 

26,1

 

 

Forschungs- und Entwicklungskosten2

 

369

 

595

 

61,2

 

 

 

985

 

1.128

 

14,5

 

 

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

2

Nach Sondereinflüssen und Abschreibungen/Wertminderungen

2. Quartal 2026

Umsatzerlöse

Im 2. Quartal 2026 stieg der Umsatz von Crop Science um wpb. 3,5 % auf 4.910 Mio. €. Dies war insbesondere zurückzuführen auf deutliche Zuwächse bei unseren glyphosathaltigen Herbiziden sowie in den Bereichen Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften, Baumwollsaatgut und Insektizide.

Demgegenüber entwickelte sich unser Geschäft mit Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften nach einem starken 1. Quartal leicht rückläufig.

  • Im Bereich Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften gingen unsere Umsätze leicht zurück. Hier konnte das starke Wachstum in den Regionen Europa/Nahost/Afrika sowie Asien/Pazifik rückläufige Mengen in Nordamerika infolge von Absatzverschiebungen ins Vorquartal nur teilweise kompensieren.

  • Bei den Herbiziden erzielten wir mit unseren glyphosathaltigen Produkten aufgrund höherer Absatzmengen und gestiegener Preise ein zweistelliges Umsatzwachstum, zu dem v. a. die Region Europa/Nahost/Afrika beitrug. Das Geschäft mit nicht glyphosathaltigen Produkten war hingegen insbesondere infolge des anhaltenden Preisdrucks durch Generika in Nordamerika rückläufig.

  • Bei den Fungiziden verzeichneten wir moderate Rückgänge, insbesondere aufgrund von nachteiligen Wetterbedingungen und generischen Wettbewerbsdrucks in der Region Europa/Nahost/Afrika. Demgegenüber erzielten wir in Asien/Pazifik und Nordamerika kräftige Mengensteigerungen.

  • Im Bereich Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften steigerten wir den Umsatz signifikant. In Nordamerika wirkten sich v. a. die anhaltende Preiserholung infolge der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte in den USA sowie eine starke Produktperformance positiv aus. Auch in Lateinamerika verzeichneten wir ein starkes Wachstum durch höhere Absatzmengen.

  • Bei den Insektiziden erzielten wir deutlich höhere Umsätze, die im Wesentlichen auf Mengen- und Preissteigerungen in den Regionen Europa/Nahost/Afrika und Asien/Pazifik zurückzuführen waren.

  • Im Geschäft mit Gemüsesaatgut führten Mengenrückgänge in Lateinamerika zu einem Umsatzrückgang, der durch die positive Entwicklung in der Region Europa/Nahost/Afrika teilweise kompensiert werden konnte.

  • In der Berichtseinheit Baumwollsaatgut erzielten wir in Nordamerika merkliche Mengen- und Preissteigerungen infolge der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte.

  • In der Berichtseinheit Sonstige wuchs v. a. unser Geschäft im Bereich Rapssaatgut durch Mengensteigerungen erheblich.

Umsatzerlöse nach strategischen Geschäftseinheiten

 

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

 

 

 

 

 

Veränderung in %1

in Mio. €

 

Q2 2025

 

Q2 2026

 

nominal

 

wpb.

 

H1 2025

 

H1 2026

 

nominal

 

wpb.

Crop Science

 

4.788

 

4.910

 

2,5

 

3,5

 

12.368

 

12.468

 

0,8

 

5,5

Maissaatgut und Pflanzen­eigenschaften

 

1.461

 

1.410

 

–3,5

 

–2,5

 

4.650

 

4.561

 

–1,9

 

4,1

Herbizide

 

1.326

 

1.347

 

1,6

 

1,9

 

2.920

 

2.714

 

–7,1

 

–4,7

davon glyphosathaltige Produkte

 

652

 

734

 

12,6

 

12,6

 

1.243

 

1.212

 

–2,5

 

–0,6

Fungizide

 

634

 

628

 

–0,9

 

–2,0

 

1.550

 

1.420

 

–8,4

 

–7,2

Sojabohnensaatgut und Pflanzen­eigenschaften

 

393

 

451

 

14,8

 

16,9

 

915

 

1.423

 

55,5

 

67,9

Insektizide

 

298

 

332

 

11,4

 

15,9

 

685

 

668

 

–2,5

 

2,2

Gemüsesaatgut

 

199

 

193

 

–3,0

 

–2,5

 

391

 

354

 

–9,5

 

–7,4

Baumwollsaatgut

 

91

 

149

 

63,7

 

69,2

 

323

 

332

 

2,8

 

8,8

Sonstige

 

386

 

400

 

3,6

 

5,0

 

934

 

996

 

6,6

 

10,8

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science stieg im 2. Quartal 2026 um 30,2 % auf 902 Mio. € (Vorjahr: 693 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf das solide Umsatzwachstum sowie deutlich niedrigere Herstellungskosten durch unsere Effizienzprogramme zurückzuführen. Gegenläufig verzeichneten wir negative Währungseffekte in Höhe von 42 Mio. € (Vorjahr: 55 Mio. €). Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um 3,9 Prozentpunkte auf 18,4 %.

Im 2. Quartal 2026 betrug das EBIT 144 Mio. € (Vorjahr: –414 Mio. €). Hierin enthalten waren Sonderaufwendungen in Höhe von 54 Mio. € (Vorjahr: per saldo 417 Mio. €), die im Wesentlichen laufende Restrukturierungsprogramme betreffen.

Sondereinflüsse1 Crop Science

in Mio. €

 

EBIT
Q2 2025

 

EBIT
Q2 2026

 

EBIT
H1 2025

 

EBIT
H1 2026

 

EBITDA
Q2 2025

 

EBITDA
Q2 2026

 

EBITDA
H1 2025

 

EBITDA
H1 2026

Restrukturierung

 

–105

 

–38

 

–127

 

–92

 

–104

 

–25

 

–126

 

–74

Rechtsfälle/Rechtliche Risiken

 

–1.152

 

–16

 

–1.531

 

84

 

–1.152

 

–16

 

–1.531

 

84

Wertminderung/Wertaufholung

 

840

 

 

840

 

 

 

 

 

Sonstiges

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe Sondereinflüsse

 

–417

 

–54

 

–818

 

–8

 

–1.256

 

–41

 

–1.657

 

10

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2025, A 2.3 „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns

1. Halbjahr 2026

Umsatzerlöse

Im 1. Halbjahr 2026 stieg der Umsatz bei Crop Science wpb. um 5,5 % auf 12.468 Mio. €. Dies war im Wesentlichen auf erhebliche Zuwächse im Bereich Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften aufgrund einer lizenzvertraglichen Einigung mit Corteva und der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte zurückzuführen. Hinzu kam eine positive Entwicklung bei Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften. Demgegenüber war unser Geschäft mit Herbiziden und Fungiziden in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld rückläufig.

Im Bereich Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften konnten wir den Umsatz in allen Regionen steigern. Besonders in Europa/Nahost/Afrika sowie in Nordamerika wuchs unser Geschäft dank einer starken Produktperformance und der erfolgreichen Umsetzung unserer Vertriebsstrategie. Bei den Herbiziden verzeichneten wir bei unseren nicht glyphosathaltigen Produkten deutliche Mengenrückgänge infolge regulatorischer Einschränkungen in der Region Europa/Nahost/Afrika sowie gesunkene Absatzmengen in Asien/Pazifik. Die Umsätze mit unseren glyphosathaltigen Produkten lagen auf Vorjahresniveau, wobei Mengenrückgänge durch Preissteigerungen nahezu ausgeglichen wurden. Das Geschäft mit Fungiziden war rückläufig, wobei v. a. schwierige Marktbedingungen in Lateinamerika sowie in der Region Europa/Nahost/Afrika belastend wirkten. In der Region Asien/Pazifik konnten wir unser Geschäft hingegen durch merkliche Mengensteigerungen ausweiten. Innerhalb der Berichtseinheit Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften steigerten wir den Umsatz insbesondere in Nordamerika signifikant. Ausschlaggebend hierfür waren die o. g. lizenzvertragliche Einigung, ausgeweitete Anbauflächen sowie die Preiserholung infolge der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte. Auch in Lateinamerika erzielten wir ein starkes Wachstum aufgrund höherer Absatzmengen. Bei den Insektiziden lagen die Umsätze über dem Vorjahresniveau, wobei v. a. Mengensteigerungen in den Regionen Europa/Nahost/Afrika und Asien/Pazifik die rückläufige Entwicklung in Lateinamerika überwogen. Im Bereich Gemüsesaatgut gingen die Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, insbesondere in Lateinamerika. In der Berichtseinheit Baumwollsaatgut stieg unser Umsatz im Wesentlichen durch deutliche Preissteigerungen in Nordamerika infolge der Wiederzulassung Dicamba-basierter Produkte sowie durch geringere Retouren. In der Berichtseinheit Sonstige wuchs unser Geschäft insbesondere im Bereich Rapssaatgut durch erhebliche Mengensteigerungen.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science stieg im 1. Halbjahr 2026 um 20,5 % auf 3.916 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf das Wachstum im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften für Sojabohnen und Mais sowie deutlich niedrigere Herstellungskosten durch unsere Effizienzprogramme zurückzuführen. Negative Währungseffekte beliefen sich auf 319 Mio. € (Vorjahr: 81 Mio. €). Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 5,1 Prozentpunkte auf 31,4 %.

Das EBIT belief sich auf 2.421 Mio. € (Vorjahr: 972 Mio. €), hierin enthalten sind per saldo Sonderaufwendungen in Höhe von 8 Mio. € (Vorjahr: 818 Mio. €). Diese ergaben sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für laufende Restrukturierungsprogramme und wurden größtenteils durch positive Effekte aus der Zinsänderung bei unseren Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten kompensiert.